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Welche Wirkungen und Kräfte werden Diamanten zugeschrieben?

Seit Jahrhunderten gilt der Diamant als Stein mit vielfältigen Kräften. Ihm werden wohltuende Wirkungen auf körperlicher, aber auch auf emotionaler und spiritueller Ebene zugeschrieben. Er kann zudem mit anderen Mineralien kombiniert werden, um deren Wirkung zu verstärken. Hier stellen wir Ihnen alle Kräfte dieses so kostbaren Steins vor.

 

Geschichte und Legenden rund um die Wirkungen des Diamanten

In Indien wurden vor mehr als 4.000 Jahren die ersten Diamanten gewonnen. Der Diamant galt als schützender Glücksbringer und schmückte indische Kultgegenstände. Krieger nahmen Diamanten mit auf die Schlachtfelder, um geschützt zu sein. Im Buddhismus symbolisiert dieser Stein die Ewigkeit, im Hinduismus die Unzerstörbarkeit.

Da die Diamanten aus Lagerstätten in Flussläufen stammten, nannten die Inder den Diamanten übrigens „Frucht der Sterne“. Sie betrachteten ihn als einen Stein aus heiligen Quellen.

 

In der Antike wurde der Diamant dann auch in anderen Regionen der Welt sehr begehrt, insbesondere in Ägypten, Griechenland und im antiken Rom.

Natürlicher Rohdiamant

 

Er erwarb den Ruf eines Steins, der vor Gift schützt, und wurde als schützendes Amulett getragen. In der griechisch-römischen Mythologie wird er zudem mit ewiger Liebe in Verbindung gebracht. Krieger nutzten ihn jedoch weiterhin als Schutzstein, der ihnen Kraft und Mut für die Schlachten verlieh. Seine Härte verleiht ihm dieses Bild eines unbesiegbaren Steins.

Etymologisch verdankt der Diamant seinen Namen übrigens dem lateinischen „diamas“, was „Magnet“ bedeutet. Es handelt sich dabei um eine Ableitung vom altgriechischen „adamas“, was „unbezwingbar“ bedeutet. Dieser Begriff bezeichnete die härtesten Metalle, aus denen die griechischen Götter ihre Waffen schmieden ließen. Und das nicht ohne Grund: Mit einer Härte von 10 auf der Mohs-Skala ist der Diamant der härteste und widerstandsfähigste Stein der Welt. Diese Härte verleiht ihm seinen ewigen Charakter und seinen Ruf als unzerstörbarer Stein.

Im Mittelalter und später in der Renaissance behielt der Diamant seinen Ruf als Stein gegen Gift. Er war für Königskronen sehr begehrt, in Verbindung mit anderen Edelsteinen. Ab dem 11. Jahrhundert begann man, Diamanten zu schleifen, wodurch die Facetten und die Brillanz entstanden, die man von diesem feurigen Stein kennt.

Über die Jahrhunderte hinweg hat der Diamant diesen Status als Edelstein bewahrt. Berühmt für sein Feuer, seine Beständigkeit und seine Wirkungen, wird er heute von Juwelieren und Goldschmieden vielfach verwendet. Der Diamant ist zudem der beliebteste Edelstein für Verlobungsringe. Er verkörpert Beständigkeit und ewige Liebe. Er steht auch für Ethik und Reinheit und damit für Treue. Das erklärt ebenfalls seinen Erfolg bei Heiratsanträgen, auch wenn er für alle Arten von Schmuck verwendet wird.

In der französischen Tradition wird der Diamant mit dem sechzigsten Hochzeitstag in Verbindung gebracht, den man übrigens „Noces de diamant“ nennt – im Deutschen die Diamantene Hochzeit.

Die Herstellung Labordiamanten begann im 20. Jahrhundert; sie ermöglicht es, Steine zu erzeugen, deren Zusammensetzung in jeder Hinsicht der natürlicher Diamanten entspricht.

Der Stein entsteht durch die Kristallisation von Kohlenstoffatomen unter sehr hohem Druck und sehr hohen Temperaturen. Dieser Vorgang verleiht dem Diamanten seine Kristallstruktur, die die Besonderheit hat, jeden Lichtstrahl zu reflektieren. Manchen Überlieferungen zufolge verdankt er seinen Ursprung sogar dem Blitz.

 

Zusammengefasst ist der Diamant ein Stein, der die Völker seit Hunderten von Jahren fasziniert. Ob roh oder geschliffen – man schreibt ihm sowohl ästhetische Eigenschaften als auch die eines zeitbeständigen Steins zu. Heute wird er in sehr unterschiedlichen Bereichen verwendet: in der Schmuck- und Juwelierkunst, aber auch in der Steinheilkunde. Er kann allein oder in Verbindung mit anderen Mineralien verwendet werden.

 

Die Wirkungen und Kräfte des Diamanten

Die körperlichen Wirkungen

Körperliche Wirkungen des Diamanten nach Experten und Kulturen

 Die Wirkungen von Diamanten auf körperlicher Ebene sind seit mehreren Jahrhunderten bekannt.

Im Hinduismus wird der Diamant als Vermittler genutzt, der wohltuende Wirkungen auf alle Körperorgane haben soll. 

Den Hindus zufolge soll ein Ring mit grünem Diamanten Frauen bei der Geburt helfen.

 

Allgemein gilt der Diamant in Indien als Stein, der Fruchtbarkeit und Geburt unterstützt. Er wird während der gesamten Schwangerschaft verwendet und von den wohlhabendsten Frauen als Ring getragen.

 

Wie oben erwähnt, gilt der Diamant auch als Stein gegen Gift und soll die Fähigkeit besitzen, den Organismus zu entgiften und zu reinigen. Er soll auf Nieren und Leber wirken und die Bildung von Nieren- oder Gallensteinen im Körper begrenzen. Laut Steinheilkunde soll der Diamant helfen, Fieber zu senken und Zellen zu regenerieren. Er soll die Blutgerinnung und die Blutqualität verbessern und Insektenstiche lindern. Er wäre demnach eine Hilfe zur Vorbeugung von Herzproblemen. Durch seine beruhigenden Eigenschaften soll er zudem die Schlafqualität und insbesondere das Einschlafen fördern. Als Schutzstein soll er Albträume und Ängste fernhalten. Schließlich soll er auch das Immunsystem stärken.

 

Er soll außerdem die Fähigkeit besitzen, die Kräfte anderer Steine oder Mineralien in seiner Nähe zu verstärken. Insbesondere wird empfohlen, den Diamanten zu kombinieren mit: 

  • einem Amethyst oder einem Bergkristall. Diese beiden Steine wirken wie der Diamant auf das Kronenchakra am Scheitel. Ihre Kombination ermöglicht es, dieses schneller zu harmonisieren.

  • einem Azurit, der in Verbindung mit dem Diamanten auf dasselbe Chakra wirkt und Intelligenz und Weisheit verleiht.

 

Fachleute der Steinheilkunde empfehlen daher Diamantpulver im Bad oder zum Trinken. Es soll ein ausgezeichnetes Mittel gegen Erschöpfung, Blutarmut oder auch Herzbeschwerden sein. Diamantpulver soll ein glückliches und erfolgreiches Leben verheißen, wenn der Stein rein ist. Doch Vorsicht: Ist der Stein von schlechter Qualität oder gefälscht, können sich die positiven Wirkungen umkehren.


In der chinesischen Medizin wird der Diamant sowohl bei Sehstörungen als auch bei Erkrankungen wie Sinusitis, Rhinitis oder Allergien eingesetzt. Er soll zudem eine Affinität zu den Leber- und Nierenmeridianen haben, was uns zu seinen oben erwähnten entgiftenden Kräften zurückführt.

 

In der ayurvedischen Medizin werden Diamanten verjüngende, ja sogar aphrodisierende Eigenschaften zugeschrieben.

 

Allgemein soll der Diamant also die Fähigkeit besitzen, das Gleichgewicht im gesamten Körper wiederherzustellen. Er kann auch die Wirkung anderer Mineralien in seiner Nähe vervielfachen.

 

Die psychischen und emotionalen Wirkungen

Auf mentaler Ebene verleiht der Diamant Mut, Entschlossenheit und Selbstvertrauen. Er regt so die Kreativität an und klärt die Gedanken.

Als Energieverstärker beugt er geistiger Ermüdung vor. Er gibt Mut in schwierigen Zeiten und hilft, Ängste und Niedergeschlagenheit zu überwinden.

Doch Vorsicht: In der Steinheilkunde sollte der Diamant von reinen, ethischen und untadeligen Menschen getragen werden, da sich seine Kraft sonst gegen den Träger wenden kann. 

Psychische und emotionale Wirkungen von Diamanten

Die spirituelle Bedeutung

Der Diamant steht besonders mit zwei Chakren in Resonanz: 

  • dem siebten, dem sogenannten Kronenchakra, das sich im Bereich der Fontanelle oben auf dem Kopf befindet. Ist es im Gleichgewicht, harmonisiert es die Energien, lässt einen sich am richtigen Platz fühlen und hilft, die Ereignisse im Leben zu relativieren.

  • dem vierten: dem Herzchakra auf dem Brustbein. Der Diamant wird darauf angewendet, um die Energien von Herz und Körper zu harmonisieren.

 

Zusammengefasst vereint der Diamant sehr unterschiedliche Qualitäten. Er besitzt eine außergewöhnliche Ästhetik und Brillanz, die ihn zum führenden Edelstein für Verlobungsringe und für Schmuck im Allgemeinen machen. Zudem werden ihm beruhigende und ausgleichende Kräfte auf körperlicher und emotionaler Ebene zugeschrieben. Er ist ein anerkannter und in der Steinheilkunde vielfach verwendeter Stein. 

Er gehört zur Familie der Mineralien, wie ein anderer bekannter Stein: der Herkimer-Diamant.

  Spirituelle Bedeutung natürlicher Diamanten

Was ist der Herkimer-Diamant?

Herkimer-Diamant (Quarz)

Der in der Steinheilkunde für seine Kräfte bekannte Herkimer-Diamant gehört in Wirklichkeit zur Familie der Quarze. Es handelt sich um eine einzigartige Varietät des Bergkristalls. 

Herkimer-Diamanten sind klein und leuchtend. Sie besitzen von Natur aus Facetten (ebene, lichtreflektierende Flächen), während diese bei echten Diamanten von Diamantschleifern geschaffen werden. Daher trägt der Herkimer den Namen Diamant, auch wenn es sich in Wirklichkeit um einen anderen Stein handelt.

Der Herkimer-Diamant ist eine Quarzart, deren Schwingung und Energieverstärkung besonders stark sein sollen.

Dieser Stein soll die Energie seiner Umgebung verstärken, insbesondere die der Person, die ihn trägt. Er soll eine ganzheitliche körperliche Heilung erleichtern und eine dem Wohlstand zugewandte Geisteshaltung fördern. Als Anhänger getragen, wird er bei der Meditation und für jede spirituelle Arbeit an sich selbst verwendet.

Dieser Stein besitzt wie der echte Diamant die Fähigkeit, Licht zu speichern und seine Energie wieder abzugeben. Man kann ihn daher mit positiven Gefühlen wie Liebe und Wohlbefinden aufladen. Ebenfalls wie der echte Diamant aktiviert der Herkimer die Chakren und harmonisiert den Körper; er bringt so Kreativität, Fantasie und ein umfassendes Gleichgewicht von Körper, Geist und ihren Energien.

Der echte Diamant ist der Geburtsstein für den Monat April. Er wird dem Sternzeichen Widder zugeordnet. Der Herkimer-Diamant passt zu allen Sternzeichen. Am wirksamsten soll er jedoch für Stiere, Schützen und Waagen sein.

 

Zusammengefasst sind der Diamant und der Herkimer-Diamant zwei Mineralien, die in der Steinheilkunde für relativ ähnliche Wirkungen verwendet werden. Beide sind zudem in der Schmuckherstellung wegen ihrer Brillanz weit verbreitet. Während der Diamant eher in Verlobungsringe gefasst wird, trägt man den Herkimer-Diamanten eher als Anhänger.

Dennoch werden beide Steine für alle Schmuckstile verwendet.

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